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Schmidt, Caroline: Der Weg aus der Armut führt über die Schule. Das Dreiecksmodell des „Global March“ zur Abschaffung der Kinderarbeit, Zeitschrift Entwicklungspolitik Mai 2004, Nr. 8/9, S. 32-35.

Der Weg aus der Armut führt über die Schule

Das Dreiecksmodell des „Global March“ zur Abschaffung der Kinderarbeit

Kinderarbeit ist nicht nur eine Folge, sondern auch eine Ursache von Armut: Aktuelle Studien zeigen, dass Armut und Kinderarbeit sowie Kinderarbeit und Analphabetismus Elemente eines Teufelskreislaufs sind, in welchem jede Kombination als Ursache und Wirkung gleichzeitig betrachtet werden kann. Es ist deshalb kein Zufall, dass die Mehrheit der Menschen, die am Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen behindert werden oder völlig von ihnen abgeschnitten sind, nie gelernt haben zu lesen und zu schreiben. Es ist auch kein Zufall, dass die Kinder armer und marginalisierter Familien in Steinbrüchen, Ziegeleien oder Zuckerrohrfeldern arbeiten statt zur Schule zu gehen. Ohne berufliche Qualifikation, körperlich und geistig durch gefährliche und schädliche Arbeit ruiniert, werden sie aber ihr Leben lang nicht aus dem Ghetto der Armen ausbrechen und deshalb eine weitere Generation armer und von Ausbeutung gefährdeter Kinder heranziehen, die wiederum Gefahr laufen, ausgebeutet zu werden. Bei einem Internationalen Runden Tisch im November 2003 in Neu-Delhi stellte der Vorsitzende des Global March Against Child Labour, Kailash Satyarthi, das Dreiecksmodells zur Abschaffung der Kinderarbeit zur Diskussion:

„ Bildung für Alle + Armutsreduzierung = Eine Welt frei von Kinderarbeit.“

Seit Jahren beteuern Vertreter von Regierungen und internationaler Organisationen auf Konferenzen und in Deklarationen ihren Willen, Armut und Elend weltweit verringern zu wollen. Im September 2000 unterzeichneten 189 Staaten die Millennium Development Goals (MDG). Die ersten beiden Ziele der Deklaration fordern die konsequente Bekämpfung von Hunger und extremer Armut sowie die Durchsetzung von Grundschulbildung für alle. Diese und weitere sechs Ziele sollen, durch die im Ziel acht beschriebene Partnerschaft zwischen den Industriestaaten und den Entwicklungsländern, auf nationaler und globaler Ebene verwirklicht werden. Jedoch gibt der Weltentwicklungsbericht 2003 der Weltbank an, dass noch immer 2,8 Milliarden Menschen mit weniger als 2 US-Dollar am Tag überleben müssen. Davon leben 1,2 Milliarden Menschen in absoluter Armut mit weniger als 1 US-Dollar am Tag.

Im April 2000 fand auf Initiative von UNESCO das World Education Forum in Dakar statt, an dessen Ende 164 Staaten das Versprechen gaben, allen Kindern eine kostenfreie und qualitativ gute Grundschulausbildung bis zum Jahr 2015 gemäß dem zweiten MDG zu garantieren und dies nicht an mangelnden Ressourcen scheitern zu lassen. Jedoch sind weltweit noch über 110 Millionen Kinder im Grundschulalter vom Unterricht ausgeschlossen, was bedeutet, dass Bildung für Alle („Education for All“) immer noch ein weit entferntes Ziel ist. Gleichzeitig muss in Verbindung mit der Umsetzung dieses Ziels über Strategien nachgedacht werden, wie 246 Millionen Kinderarbeiter im Alter von 5-14 Jahren von ihrer Last befreit und sie erfolgreich in die Schule integriert werden können. Die unmittelbare Abschaffung von Kinderarbeit wird in der IAO Konvention 182 allerdings auf die schlimmsten Formen von Kinderarbeit beschränkt. Global March against Child Labour setzt sich dafür ein, dass alle Formen von Arbeit, die Kinder daran hindern, eine Schule zu besuchen und erfolgreich abzuschließen, abgeschafft werden müssen. Auch die Europäische Kommission stellte 2002 fest, dass die Umsetzung von Grundschulausbildung gleichzeitig bedeutet, dass Kinderarbeit effektiv bekämpft werden muss, um wirklich allen Kindern das fundamentale Recht auf Bildung zu gewähren.

Den Teufelskreislauf durchbrechen

Global March against Child Labour ist eine der größten internationalen zivilgesellschaftlichen Bewegungen, die mit zahlreichen Partnerorganisationen in 140 Ländern zusammenarbeitet, um Kinder vor Ausbeutung zu schützen und um für jedes Mädchen und jeden Jungen kostenfreie und qualitative Schulbildung sicher zu stellen. Das Internationale Sekretariat befindet sich in Neu Dehli, Indien. Global March sieht keine nachhaltige und kindgerechte Lösung in einer Kombination von Arbeit und Schule. Kinder können unmöglich ihre Energie für schwere körperliche und beanspruchende geistige Arbeit aufwenden. Die Schule ist der Platz, wo Kindern Fähigkeiten und Fertigkeiten für das gesellschaftliche und berufliche Leben vermittelt werden, gleichzeitig brauchen sie ausreichend Freizeit, um ihre Persönlichkeit und Rolle innerhalb der Familie und dem Freundeskreis zu finden. Eine zusätzliche Belastung durch lange, unangemessene körperliche Arbeit raubt Kindern Entfaltungsmöglichkeiten in und außerhalb der Schule. Zwangsläufig leiden die schulischen Leistungen unter der Arbeitslast. Früher oder später lockt das Geld und die scheinbare Unabhängigkeit, da diese greifbarer erscheinen als der Schulabschluss.

In den meisten Ländern fehlt es an Ausbildungsstellen oder kostenfreien weiterführenden Schulen, so dass die Schule auch von den Eltern als nicht viel versprechend wahrgenommen wird. Deshalb ist es, neben der Durchsetzung der Grundbildung für alle, wichtig, das der Staat berufsvorbereitende Schulen und Ausbildungsplätze für Jugendliche bereitstellt. Dieser Zweig des Bildungssystems muss deshalb gleichermaßen entwickelt werden. Global March erkennt informellen Unterricht bzw. Abendschulen nur als eine Übergangslösung an, setzt sich aber für die weltweite Durchsetzung von Bildung für alle ein und im gleichen Zug für die Abschaffung von Kinderarbeit, um den Teufelskreislauf von Armut und Ausbeutung zu durchbrechen.

Koichiro Matsuura, der Generalsekretär von UNESCO, stellt heraus, dass sich Analphabetismus nicht mehr nur durch die fehlende Fähigkeit lesen, schreiben und rechnen zu können, definieren lässt, sondern maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass mehr als 860 Millionen Menschen von gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Prozessen ausgeschlossen sind. Bildung für alle könne deshalb nur als integrierter Bestandteil eines nationalen Aktionsplans für Entwicklung und Armutsreduzierung realisiert werden. Matsuura betont, dass Investitionen in das Bildungssystem gleichzeitig eine Investition für die allgemeine Entwicklung sind.

Der Teufelskreislauf von Armut, Analphabetismus und Kinderarbeit kann nur durchbrochen werden, wenn die drei oben beschriebene Entwicklungsziele Armutsbekämpfung, Bildung für alle und Abschaffung von Kinderarbeit in eine ebenso logische Beziehung zueinander gesetzt werden. Um dieses Dreiecksmodell zur Abschaffung von Kinderarbeit zu diskutieren, organisierten Global March against Child Labour, die International Labour Organization (ILO), UNESCO, die Weltbank und das International Centre on Child Labour and Education (ICCLE) am 13. November 2003 in Neu Delhi einen Runden Tisch mit Vertretern verschiedener internationaler Organisationen, von Ministerien, Geberländern sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen. Ziel war es, über die Möglichkeiten der übergreifenden Kooperation in den Bereichen Armutsreduzierung, Bildung für alle und Abschaffung der Kinderarbeit zu beraten, ausgehend von der Überzeugung, dass Kinderarbeit nur im Zusammenhang mit der Durchsetzung der Schulpflicht für alle Kinder mindestens bis zum vierzehnten Lebensjahr abgeschafft werden kann. Jedoch ist es fraglich, ob es gelingen kann, diese drei Bereiche der Entwicklung ideologisch, politisch und praktisch in der internationalen und nationalen Politik zu verbinden.

Kinderarbeit als Entwicklungshemmnis

Kailash Satyarthi, Vorsitzender von Global March against Child Labour und der Global Campaign for Education, stellte in seinem Redebeitrag beim Runden Tisch die wesentlichen Elemente dieses Dreiecksmodells vor. Satyarthi sieht in dem Dreiecksmodell eine einmalige Chance für die Zusammenarbeit zwischen intergouvernementalen Organisationen, nationalen Regierungen, lokalen Kommunen, Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften bei der Verwirklichung der drei Kernziele. Nach den Gesprächen, die er während seiner Lateinamerika-Reise im Sommer 2003 geführt habe, könne er zwar den Handlungswillen Politiker anerkennen, vermisse andererseits aber jede Kooperation zwischen den Ministerien der einschlägigen Ressorts Bildung, Arbeit, Soziales und Familie und Frauen. Länder, die die ILO Konvention 182 unterzeichnet haben, erstellten in einem Ministerium einen nationalen Aktionsplan für die Implementierung der Konvention, während ein anderes völlig unabhängig in der gleichen Zeit, Pläne erarbeitet, wie die Ziele von Dakar umgesetzt werden können. Satyarthi stellt weiterhin fest, dass auch Finanzministerien ein wenig gereiftes Bewusstsein für die hohe Bedeutung von Kinderarbeit und Bildung für die Entwicklung eines Landes aufwiesen, obwohl ihr Ressort verantwortlich für die politische und wirtschaftliche Durchsetzung der Strategien zur Armutsbekämpfung ist. Ironischerweise tauchten Ansätze zur Bekämpfung der Kinderarbeit kaum in den Strategiepapieren auf, obwohl die Dimension der Kinderarbeit ein entscheidendes Entwicklungshemmnis darstellt.

Zivilgesellschaftliche Organisationen und staatliche Institutionen arbeiten zum Thema Kinderarbeit in ihren Projekten jedoch meist nur mit einer sehr eng gefassten Vision. Sie analysieren und verbinden Kinderarbeit nicht mit dem weiteren Kontext von wirtschaftlichen Situation des Elternhauses und der Kommune, dem Zugang zu Ressourcen und der Situation des Arbeitsmarktes. Kailash Satyarthi hebt hervor, dass es oft keine logischen Verknüpfungen der politischen Anstrengungen zur Armutsreduzierung, Entwicklungsmodellen und den durch Liberalisierung, Privatisierung und Globalisierung ausgelösten Prozessen gibt. „Unter solchen Umständen kann keine nachhaltige Lösung zur Überwindung der Ursachen und des hartnäckigen Fortbestands von Kinderarbeit gefunden werden,“ stellt er fest.

Allerdings darf auch nicht außer Acht gelassen werden, dass Kinderarbeit maßgeblich von Faktoren vor Ort begünstigt wird. So werden Kinder zur Arbeit geschickt anstatt zur Schule, weil der Zugang zum Bildungssystem enorm erschwert wird, auf Grund hoher Schulgebühren oder ungenügender bzw. fehlender Infrastruktur, weil Eltern, die nicht lesen und schreiben können, sich von dem bürokratischen Aufwand zur Anmeldung abschrecken lassen, weil festgefahrene soziale Normen, Mädchen aus den Klassenzimmern fernhalten oder Kinder aus gesellschaftlich marginalisierten Familien aus dem Bildungssystem ausgegrenzt werden und weil unqualifizierte Lehrer die Kinder nicht an die Schule binden können. Dies zeigt deutlich, dass Investitionen in ein effektives Bildungssystem maßgeblich dafür sind, dass Kinder nicht zum Arbeiten geschickt werden.

Kailash Satyarthi kritisiert, dass es den meisten Entwicklungsländern nicht gelungen ist, eine funktionierende Volkswirtschaft aufzubauen, die auf die Bedürfnisse der Bürger ausgerichtet und den wirtschaftlichen Gegebenheiten angepasst ist, ihre Märkte öffnen müssen. Sie sind vielmehr gezwungen, ihre Märkte für den Weltmarkt zu öffnen, können selbst aber vorwiegend nur Rohstoffe, Agrarprodukte und billige Arbeitskraft anbieten. Die Preise von Rohstoffen und Agrarprodukten, wie Kaffee, Kakao oder Mais, unterliegen starken Preisschwankungen, sind tendenziell fallend und haben deshalb als Entwicklungsressourcen keine Zukunft. Die Industriestaaten schützen durch eine Politik des Protektionismus ihre eigenen Märkte fordern allerdings gleichzeitig andere Staaten zur Öffnung ihrer Märkte auf. Diese Handelsbarrieren kommen Ländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika teuer zu stehen: jährlich verliert Afrika deshalb zwei Milliarden Dollar, Indien und China drei Milliarden Dollar. Diese Politik wird ironischerweise von den gleichen Länder betrieben, die eine faire Partnerschaft und ein nicht benachteiligendes Handelssystem im Rahmen der Durchsetzung der MDGs versprochen haben.

Die existierenden Defizite zeigen sich aber nicht nur in der Handelspolitik, sondern auch in der Entwicklungshilfe. Momentan beläuft sich die direkte Hilfe für Grundschulbildung auf 1,5 Milliarden US-Dollar, obwohl zusätzlich 5,6 Milliarden US-Dollar pro Jahr nötig wären, um Grundschulbildung für alle Kinder bis 2015 zu sichern und spezielle Programme durchzuführen, die der Diskriminierung von Mädchen und Frauen vorbeugen können. Regierungen werden außerdem von Gläubigerländern, der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) angehalten, ihre konkreten, zeitlich abgesteckten Strategien und Aktionspläne im Zusammenhang mit multi- und bilateralen Entwicklungsleistungen und konditionierten Krediten zu erarbeiten. Statt aber den Entwicklungsländern in ihrem Haushalt einen Spielraum für die nötigen Investitionen in Infrastrukturprojekte, Verbesserung der allgemeinen Lebenssituation, das Gesundheits- und Bildungssystem zu gewähren, müssen sie ihr Budget für Schuldenrückzahlungen zusammenstreichen: Entwicklungsländer zahlen neunmal mehr Schulden zurück als sie an Entwicklungshilfe erhalten. Länder in Afrika geben viermal mehr für Rückzahlungen aus als für ihre Gesundheitssysteme.

Solange aber Politiker von Liberalisierung und Privatisierung auf Kosten ihrer Bevölkerung profitieren, wird auch die Durchsetzung von Bildung für Alle scheitern. Dass sich Regierungen im Süden nicht auf den Bildungssektor konzentrierten, werde schon daran deutlich, dass die Mehrheit von ihnen nicht bereit sei, mehr als zwei Prozent ihres Budgets für den Bildungssektor auszugeben. „Entscheidungsmacht liegt eben in den Händen der gebildeten Eliten und nicht in den Händen der ungebildeten Massen,“ betont Kailash Satyarthi. Er erklärt, dass der Weg zu sozialer Gerechtigkeit, Gleichbehandlung von Frau und Mann, Dezentralisierung, Demokratie und Wohlstand nur durch Klassenzimmer und Schulen führt. Gerade weil aber in zahlreichen Ländern, in denen Kinderarbeit ein durchschlagendes Problem ist, große Defizite in den genannten Bereichen herrschen, würde die effektive Umsetzung von Bildung für alle auch ein Destabilisierungsfaktor des existierenden Systems und der regierenden Eliten darstellen, was diese offensichtlich verhindern wollen. Satyarthi hob bei einem Treffen der Weltbank und des IWF im September 2002: “Wenn wir wissen, dass Analphabetismus und fehlende Bildung verantwortlich dafür sind, dass Millionen von Menschen weiterhin in Armut leben und von politischen Entscheidungen ausgeschlossen sind, dann sollten wir endlich besondere Anstrengungen unternehmen, dass Bildungssystem in diesen Ländern so zu verändern, dass Armut gemindert und politische Beteiligung möglich wird.“

Das Dreiecksmodell zur Abschaffung von Kinderarbeit zeigt, dass Kinderarbeit nicht unabhängig von den Entwicklungszielen Bildung für alle und Armutsreduzierung bekämpft werden kann. Dabei müssen auch diese beiden Bereiche im Zusammenhang mit Faktoren wie Schuldenrückzahlung, internationale Handelspolitik und Good Governance betrachtet werden. Kailash Satyarthi weist deshalb darauf hin, dass es innerhalb des Dreiecksmodells weitere Elemente zu beachten gibt: (1) Die Durchsetzung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie der UN Kinderrechtskonvention, welche u. a. das grundlegende Recht auf Bildung umfassen; (2) eine gleiche und faire Einkommensverteilung zu Gunsten der Armen; (3) ein faires Welthandelssystem ausgerichtet auf die Bedürfnisse und Gegebenheiten einer Volkswirtschaft; (4) nachhaltige ökologische Entwicklung; (5) Schutz vor Krieg und Gewalt für alle Menschen und (6) Gleichstellung von Frau und Mann.

Druck von unten

Die Ziele für eine menschenwürdige Entwicklung sind definiert, niedergeschrieben und nachvollziehbar, jedoch scheitert ihre Umsetzung am fehlenden politischen Willen. Global March against Child Labour hatte schon 1998/ 1999 bewiesen, dass die politische Inkonsequenz und der fehlende Wille in Regierungskreisen durch enormen Druck aus allen Schichten und von allen Gruppen der Gesellschaft auf den richtigen Weg gebracht werden kann. Das Ergebnis war die einstimmige Annahme der ILO-Konvention 182. Damit aber diese Konvention und die MDGs in nationales Recht umgesetzt werden und damit auch für die Bevölkerung als Rechte einklagbar, bedarf es weiterhin des beharrlichen Drucks von unten. Kailash Satyarthi beschrieb in Washington vor Vertretern der Weltbank und des IWFs: “Auch wenn der Wille zur Umsetzung nicht von den Regierungen ausgeht, sollten wir nicht vergessen, dass die Menschen in etlichen Ländern bereits begonnen haben, Bildung als fundamentales Menschenrecht einzufordern.“ Das Dreiecksmodell basiert wesentlich auf dem Gedanken, dass Graswurzelorganisationen, Bürgerinitiativen und Nichtregierungsorganisationen mit Ministerien und internationalen Organisationen zusammenarbeiten. Global March Koordinatoren versuchen seit Jahren auf diesem Weg das nationale Recht auf den Weg voranzubringen. Damit die vorbildlichen Ziele nicht am Handlungsdefizit und –unwillen der Regierenden scheitern, müssen sich weiterhin Menschen auf der ganzen Welt für eine Welt frei von Kinderarbeit einsetzen und ihre Regierungen unter Druck setzen. „Their bodies, mind and soul is killed every moment. They cannot wait even for tomorrow.”

Caroline Schmidt studiert an der TU-Chemnitz Politikwissenschaften und VWL, absolvierte von September 2002 – April 2003 ein Praktikum im Internationalen Sekretariat von Global March in Neu Delhi, Indien, und arbeitete im August/ September 2003 im Regionalen Sekretariat von Global March in Nairobi, Kenia.

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